Verdauungsprobleme

Die moderne Medizin weiß: Gesundheit beginnt im Darm. Auf schädliche Einflüsse wie Stress, falsche Ernährung, Medikamente oder zu wenig Bewegung reagiert der Darm in Form von Verdauungsbeschwerden.  

Im Darm leben Billionen von unterschiedlichen Bakterien - sie bilden unsere einzigartige Darmflora. Sie ist ein sensibles Ökosystem, das sich hauptsächlich von Ballaststoffen in Gemüse (z.B. Hülsenfrüchte), Obst und Vollkornprodukten ernährt und einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leistet.

Rund 20% der Bevölkerung leiden regelmäßig an einer sensiblen Verdauung

Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, sendet uns der Darm Warnsignale. Jeder Fünfte leidet in regelmäßigen Abständen an einer sensiblen Verdauung in Form von: Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen.

Schädlich für die Darmflora:

  • Einseitige, ballaststoffarme Ernährung
  • Medikamente (z.B. Antibiotika-Einnahme)
  • Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • Psychische Belastungen (z.B. Stress)

Jeder Mensch hat seine ganz
individuellen Stuhl-Intervalle.

Unter einer normalen Verdauung versteht man 3x Stuhl pro Tag bis 3x Stuhl pro Woche.

Ballaststoffe

Ballaststoffe - Alles, aber kein Ballast

Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die größtenteils in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen und die weder im Magen noch im Dünndarm verdaut werden. Gerade diese Widerstandsfähigkeit macht die Nahrungsfasern aber aus Gesundheitsperspektive interessant. Sie erreichen den Dickdarm unverdaut und regulieren dort unsere Verdauung.  

Generell unterschiedet man zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen Ballaststoffen. Erstere kommen vor allem in Lebensmitteln wie Obst und Gemüse vor, während wasserunlösliche primär in Getreide und Hülsenfürchten - und damit in Vollkornprodukten - zu finden sind.

 

Ballaststoffreiche Lebensmittel sind unter anderem:

  • Obst (z.B. Äpfel, Birnen, Beeren)
  • Gemüse (z.B. Brokkoli, Erbsen, Karfiol)
  • Vollkornprodukte (z.B. Vollkornbrot oder Vollkornnudeln)
  • Nüsse und Same
  • Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen, Linsen oder Bohnen)

Die positive Wirkung von Ballaststoffen auf die Verdauung

Ballaststoffe sind Teil einer ausgewogenen Ernährung und wirken sich positiv auf Stoffwechsel und Verdauung aus. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Erwachsene pro Tag circa 30 Gramm Ballaststoffe verzehren. Ein Großteil der Bevölkerung nimmt allerdings deutlich weniger zu sich. Die liegt unter anderem an den westlichen Ernährungsgewohnheiten, die viele Weißmehl-Produkte beinhalten.

Ballaststoffe sind die Nahrungsgrundlage für unsere Darmflora und damit Futter für die dort angesiedelten nützlichen Darmbakterien. Dadurch können sich diese besonders gut vermehren, was wieder zahlreiche positive Auswirkungen auf unsere Verdauung hat. Umgekehrt kann eine ballaststoffarme Ernährung zu Verdauungsproblemen wie zum Beispiel Verstopfung führen.

Zusätzlich dazu, dass Ballaststoffe Nahrung für unsere Darmflora sind, haben sie auch folgende vorteilhaften Effekte¹,²:

  • Förderung des Sättigungsgefühls 

  • Senkung des Blutzuckerspiegels

  • Reduktion der Cholesterinaufnahme

  • Regulierung der Verdauung 

¹ Vgl. Behrends (u.a.) (2012): Duale Reihe Physiologie, S. 465; Vgl. Silbernagel (u.a.) (2010): Physiologie S. 454
² Vgl. Gkle (u.a.) (2010): Taschenlehrbuch Physiologie, S. 410.

Ballaststoffreiche/-arme Lebensmittel

Wer den Ballaststoffanteil in seiner Ernährung erhöhen möchte, kann ein besonderes Augenmerk auf ballaststoffreiche Lebensmittel legen. Einfach und effektiv ist es beispielweise von Weißmehl- auf Vollkornprodukte umzusteigen.
Wie die DGE anschaulich verdeutlicht enthalten vier Scheiben Vollkornbrot 15 g Ballaststoffe. Um die gleiche Menge an Ballaststoffe zu verzehren müssten Sie 20 Scheiben Toastbrot oder 15 Croissants essen. Während diese Mengen an Vollkornbrot nur knapp 340 kcal und 1,7 g Fett enthält, sind es bei den Croissants dagegen 3050 kcal und 200 g Fett.

Beispiele für ballaststoffreiche/-arme Lebensmittel:

Ballaststoffreiche Lebensmittel*

Ballaststoffe (je 100g)

Bohnen (weiß/reif)

23,2

Marillen (getrocknet)

17,3

Getrocknete Feigen

12,9

Vollkornnudeln

9,0

Kürbiskerne

8,8

Roggenschrot- und Vollkornbrot

8,1

 

Ballaststoffarme Lebensmittel*

Ballaststoffe (je 100g)

Nudeln

3,4

Weißbrot/Baguette

3,0

Banane (reif)

1,8

Croissant

1,2

Gurke

0,5

Joghurt/Milch/Geflügel/Fisch

0

*Quelle: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle 2016/17

OptiFibre - der lösliche Ballaststoff

Der lösliche Ballaststoff OptiFibre

„Fibre“ ist die englische Bezeichnung für Ballaststoffe. Daher leitet sich auch der Name des Produkts OptiFibre ab, welches zu 100% aus löslichen Ballaststoffen besteht. Diese werden aus der Guarbohne in einem speziellen Verfahren gewonnen. Dadurch entstehen zusätzliche, positive Eigenschaften zu klassischen Ballaststoffen (wie zum Beispiel: geschmacksneutral, quillt nicht/es muss nicht mehr getrunken werden). OptiFibre® unterstützt im Dickdarm bei verschiedensten Verdauungsproblemen auf natürliche und sanfte Weise.

 

Erfahren Sie hier mehr über die positiven Auswirkungen von OptiFibre® im Darm.

Was ist OptiFibre?

Funktionsweise OptiFibre